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Items tagged with: Big5
27.10.2025 Die Wellen werden höher
Die KI wird's schon richten?
Der IT Cloud Servvice von Amazon (AWS) soll in letzter Zeit rund 40% des DevOps-Teams entlassen haben und diese Stellen wurden durch KI ersetzt. Nun ist das schief gegangen. Am 20. Oktober waren zahlreiche Websites, Online-Plattformen und Apps offline. Betroffen waren laut monopol-magazin.de
- soziale Medien wie Snapchat und Reddit,
- Kommunikationsplattformen wie Zoom,
- Gaming-Services wie Epic Games und Fortnite,
- KI-Plattformen wie ChatGPT und Perplexity,
- Produktivitäts-Dienstleistungen wie Airtable
- in den USA konnten viele Schüler und Studierende keinen Unterricht erhalten, weil die Software Canva nicht funktionierte.
AWS betreibt 35 Prozent der globalen Cloud-Infrastruktur. Den US Tech-Giganten (GAFAM,, Big5) geht es nur noch um Macht und Profite. Nun scheint ihnen auch das Funktionieren des Internets recht egal zu sein, solange sie ihre Profite steigern können. Wir leben in einem Oligopol und die Ausschläge und Abstürze werden immer heftiger.
Von der Idee der 80-iger Jahre eines Internets für alle mit einer demokratischen Struktur und gleichen Rechte für alle Nutzer ohne Dominanz durch einige Wenige ist nichts mehr übrig. Wir brauchen einen Neustart!
Für ein Internet der kollektiven Selbstorganisation ohne zentrale Autoritäten. Wir brauchen dringend wieder Netzneutralität.
Mehr dazu bei monopol-magazin.de/aws-amazon-…
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Tags: #Internet #Funktion #global #Oligopol #GAFAM #Big5 #AWS #Transparenz #Informationsfreiheit #Netzneutralität #OpenSource #Meinungsmonopol #Meinungsfreiheit #Selbstorganisation #Internetsperren
Das Internet ist eine Konzernzentrale | Monopol
Der Ausfall von Amazons Clouddienst AWS hat diese Woche gezeigt, wie abhängig die Welt inzwischen von einer einzigen Tech-Firma ist. Das Internet, das mal dezentral gedacht war, bräuchte dringend einen NeustartMonopol
Well, well... Ya va siendo hora de que uno de los miembros del #Big5 diga algo de manera oficial #Eurovision
La noticia: lasexta.com/noticias/cultura/m…
La mayoría del Consejo de RTVE apoya que España no vaya a Eurovisión si participa Israel
Los detalles: Aunque no está en el orden del día de la reunión del Consejo que se celebra este martes, algunos miembros del mismo quieren que se debata la posible ausencia de España en el certamen, según ha podido conocer laSexta.Bea Zamorano (laSexta)
24.08.2025 FakeNews in der Wissenschaft
"KI macht Internet immer dümmer"
Mit obigem Spruch in mehreren Sendungen zum Thema Künstliche Intelligenz (KI-1 a-fsa.de/de/articles/8950-2024… , KI-2 a-fsa.de/de/articles/9013-2024… , KI-3 a-fsa.de/de/articles/9066-2025… ) haben wir Widerspruch erfahren müssen. So wurde argumentiert, dass die KI doch auch "neues" und "neue Zusammenhänge" entwickeln könnte. Fast fühlten wir uns wie Maschinenstürmer. Doch nun scheint es als ob wir das Problem sogar noch weit unterschätzt haben.
Wie Telepolis.de berichtet, werden im Netz inzwischen massenweise "wissenschaftliche Arbeiten" gefunden, die so nie geschrieben wurden. Während sich früher WissenschaftlerInnen freuten, wenn ihre Arbeiten verlinkt und zitiert werden, so besteht nun die reale Gefahr, dass es Links zu Fakes sind, die nun ihrer Reputation und der Wissenschaft schaden.
Telepolis.de schreibt: "Die Assistenzprofessorin für Informationssysteme und digitale Innovation an der Universität Lausanne, Dr. Liudmila Zavolokina, konnte dagegen überhaupt keine Freude empfinden, als sie mit Google Scholar einige Zitate zu vier angeblich unter ihrem Namen veröffentlichten wissenschaftlichen Studien fand. Denn die Forschungsarbeiten waren – zumindest nach Kenntnis der vorgeblichen Autorin – nicht existent. Für das Fälschen wurde offensichtlich Künstliche Intelligenz eingesetzt."
Sinn und Zweck?
- Faulheit: "Wissenschaftler" lassen sich Studien von einer KI "verbessern" oder sogar im Ganzen schreiben, um den Aufwand zu minimieren.
- Geschäftsmodell: Mittels KI werden Zusammenfassungen zu einem Forschungsstand zusammengestellt, die über die Realität hinaus halluzinieren - und wieder kommen weitere Fakes in die Welt.
- Manipulation: Unternehmen oder politische Strömungen weisen die KI direkt an Studien in eine gewünschte Richtung zu erzeugen, bzw. nur solche Meinungen mit einzubauen.
Der Anteil der Fakes steigt rasant, kein Mensch ist mehr in der Lage ohne großen Aufwand die Spreu vom Weizen zu trennen. Kürzlich nannte ein Bericht die Anzahl der mit KI erzeugten Bilder höher als die von echten Fotos. Übertragen wir dies auf wissenschaftliche Berichte und Studien, können wir abschätzen, dass wir in 3 Jahren auch in der Wissenschaft bei einem Gleichstand von Fake und Realität ankommen könnten, wenn nicht schnell eine Authentifizierung echter Wissenschaft eingeführt wird.
Telepolis.de schließt seinen Artikel mit den Worten: "Die New York Times berichtete Anfang August, dass die Zahl der gefälschten wissenschaftlichen Artikel sich aktuell alle eineinhalb Jahre verdoppelt. "
Mehr dazu bei telepolis.de/features/Kuenstli…
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Tags: #Fake #Wissenschaft #Fälschung #KI #AI #Dummheit #Gefahren #Fehler #Hacker #Ethik #Arbeitplatzvernichtung #Zukunft #OpenSource #Big5 #GAFAM #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Datenpannen #Datenskandale #Transparenz
Fake-Studien: Künstliche Intelligenz gefährdet das Fundament der Wissenschaft
KI-Systeme fluten die Wissenschaft mit gefälschten Studien und Zitaten. Forscher schlagen Alarm: Das Vertrauen in seriöse Forschung ist bedroht.Wassilis Aswestopoulos (heise online)
28.07.2025 Suchergebnisse durch KI?
**Nerviges Feature*
Es ist weit mehr als ein "nerviges Feature", was man neuerdings bei einer Google-Suche sieht. Bei einer Suche wird einem bereits oftmals eine KI-generierte Zusammenfassung angezeigt. Was diese "Vermutung" über den Inhalt mit dem wirklichen Inhalt des Artikels gemein hat und ob sie mit anderen Suchergebnissen vergleichbar ist, wird man nie erfahren, wenn man sich auf diesen Suchvorschlag einlässt.
Das Schlimme ist, dass die Menschen genau dies tun. Wissenschaftler des US-Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center haben in einer Studie zum Online-Suchverhalten mit 900 Teilnehmer*innen festgestellt, dass bei einer Google Suche mit einer KI-Zusammenfassung die Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass Suchende noch auf Links zu weiterführenden Webseiten klicken. Der KI-Vorschlag wird als allein seligmachende Wahrheit angenommen. Das ist schlimm, denn in unserer KI Sendereihe hatten wir festgestellt, dass KI das Internet - und damit auch uns - nur dümmer machen kann.
Hinzu kommt noch ein wirtschaftlicher Effekt - natürlich zugunsten von Google - eine solche Entwicklung ist eine Bedrohung für werbefinanzierte Webseiten, da deren Aufrufzahlen und somit ihre Einnahmen sinken.
Was tun?
... fragte schon Lenin und die Antwort ist relativ einfach. Entweder wechselt man einfach die Suchmaschine - weg vom Monopolist Google - oder man macht sich die Mühe und stellt dieses "Feature" ab. Wie das geht beschreibt der verlinkte Artikel genau für diverse Browser und Betriebssysteme.
Mehr dazu bei netzpolitik.org/2025/nerviges-…
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Tags: #Google #Suche #KI #AI #GAFAM #Big5 #Verbraucherdatenschutz #Verhaltensänderung #internet #Dummheit #FakeNews #Abhängigkeit
Nerviges Feature: Googles „Übersicht mit KI“ abstellen, so gehts
Das Erste, was man neuerdings bei einer Google-Suche sieht, ist oftmals eine KI-generierte Zusammenfassung. Eine Option zum Abschalten dieser „Übersicht mit KI“ bietet Google zwar nicht direkt an.netzpolitik.org
Es ist einfach unglaublich. Die #Gasministerin #Reiche @BMWK drückt bei ihrer angekündtigten Evaluation der #Energiewende gegen die Meinung der gesamten Fachebene einen externen Auftrag durch, und offenbart damit in mehrfacher Hinsicht ihr Nichtwissen der Regierungsprozesse und ein krudes Leitungsverständnis:
⚡ Mehrere Behörden wie die #BNetzA machen genau das, was der Realitätscheck jetzt vornehmen soll (aber klar, eben nicht als Auftragsarbeit mit definierbarem Ergebnis, sondern wissenschaftlich fundiert)!
⚡ Es gibt bereits verschiedene seit Jahren bewährt laufende Prozesse, die permanent evaluieren! U.a. den #Monitoringprozess der #Expertenkommission #Energiewende; die Beobachtung i.R. der offiziellen Berichte zur ZIelerreichung mit den #NECP / #governance-Verordnung; die Berichte der #AGEEstat-Gruppe zum Stand der #ErneuerbarenEnergien; uvm.!
⚡Und auch bzgl. eines ominösen "Energieplan Deutschland" lässt sich konstatieren: Alter Wein, davon gibt es etliche! Der offizielle Plan sogar ihres eigenen Ministeriums sind die #Langfristszenarien zum #Klimaschutz. Das lässt das #BMWE regelmäßig mit viel Aufwand weiterentwickeln, inkl. diverser Sensitivitäten: langfristszenarien.de/enertile…
Darüber hinaus gibt es weitere wichtige "Pläne" bzw. unterstützende Szenarienrechnungen wie die offizielle #Leitstudie, aber auch "Pläne" aus dem nachgeordneten Bereich wie das #KIS2030-Szenario (kurz-/mittelfrist bottom-up) oder #RESCUE und neu #CARE (langfrist) des @Umweltbundesamt, oder die Szenarien-Rechnungen der #Big5-Familie! Alles in allem offenbaren derartige Aussagen einfach nur Ignoranz der Sachlage!!!
Merci again an den #BackgroundTagesspiegel für den Mini-Schnipsel von heute!
#Monitoringbericht
#Realitätscheck #Fossillobby #BMWE #GasExit #Energiewende #Klimakrise
Langfristszenarien | Langfristszenarien
Dynamische Visualisierung von Energie Datenlangfristszenarien.de
22.04.2025 Datenschutz in der EU
Verbessern oder verschlimmbessern?
Eigentlich könnte die EU immer noch stolz auf ihre inzwischen 7 Jahre alte Datenschutzgesetzgebung sein. Trotz aller Versuche der Lobbyverbände von Big Tech kam die DSGVO und danach weitere Regelungen zustande. Für viele Menschen sind die bürokratischen Auswüchse der Gesetze unverständlich geblieben und einiges muss an neuere Entwicklungen angepasst werden.
Deshalb - und leider vor allem, weil wir jetzt ein rechteres EU Parlament haben - sind die Datenschutzgesetze erneut in der Diskussion. Vor allem Irland hatte sich als Billigsteuerland für die großen IT Konzerne ins Zeug gelegt und viele Verfahren verzögert oder richtig torpediert.
Netzpolitik.org beschreibt das so: "Das Irish Council for Civil Liberties kritisierte die eigene Behörde gegenüber der EU-Kommission als „Flaschenhals“ für den europäischen Datenschutz." Auch bei anderen Ländern hatte die EU mit "Unklarheiten" kämpfen. Dazu kommt, dass die Datenschutzbehörden weiterhin zu klein aufgestellt sind und gegen die gut bezahlten Anwälte von Big Tech kaum Chancen haben.
Leider haben sich die Renovierungsvorschläge von EU Kommission und Parlament in Kleinigkeiten festgebissen. Die Kritik von Max Schrems, dem Mann, der mit immer neuen Beschwerden gegen große Online-Plattformen die DSGVO inzwischen wahrscheinlich mehrfach durchgespielt hat, nennt die Vorschläge eine handwerkliche Katastrophe.
Und genau dort setzt die Kritik an. Die ist nicht leise und sie kommt auch nicht von irgendwem, sondern von Max Schrems – dem Mann, der mit immer neuen Beschwerden gegen große Online-Plattformen die DSGVO inzwischen wahrscheinlich durchgespielt hat. Ihn regt insbesondere auf, dass die Datenflüsse zwischen EU und USA, die er bereits zwei mal zu Fall gebracht hat (Safe Harbor, Privacy Shield) noch immer ungesetzlich ablaufen. Er beabsichtigt dazu nun ein drittes Verfahren zu gewinnen.
Im EU Parlament sind die Aussichten für eine Stärkung von Privatsphäre und Datenschutz nicht groß, da neben den Rechten, die konservative EVP die Mehrheit haben. Viel hängt damit an Markéta Gregorová, der letzte Piratin im EU-Parlament und den Linken.
Mehr dazu bei netzpolitik.org/2025/fuer-bess…
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Tags: #DSGVO #DSA #Renovierung #Verbesserung #Anpassung #USA #EU #Parlament #Irland #Big5 #Verbraucherdatenschutz #Datenschutzabkommen #SafeHarbor #PrivacyShield #DataPrivacyFramework #Datensicherheit #Piraten #MaxSchrems #Smartphone #Handy #sensibleDaten #Diskriminierung #Ungleichbehandlung
Transatlantische Massenüberwachung: Nimm das doch endlich ernst, Ursula!
Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen hat der Massenüberwachung von Europäer:innen durch die USA ein drittes Mal einen Freifahrtschein ausgestellt. Eine kurzsichtige Entscheidung, die der EU noch erheblichen Ärger bringen wird. Ein Kommentar.netzpolitik.org
02.04.2025 Süchtig nach (a)-sozialen Medien?
Gegen die Lobbymacht von Google, Amazon, Meta & Co !
... versuchen wir seit Jahren aufzuklären und kämpfen mit Flyern und Veranstaltungen gegen die Vertrauensseeligkeit der Menschen, mit der sie ihre Daten diesen Heuschrecken zum Weiterverkauf übergeben. Die Konzerne werden dabei reicher als manche Staatshaushalte und einige ihrer Chefs befinden sich auf einem gefährlichen "Rechtsweg" und nutzen ihre Macht, um unsere Demokratie abzuschaffen. LobbyControl.de warnt uns in ihrem aktuellen Newsletter noch vor einem weiteren möglichen Szenario:
Digitaler Blackout: Wie abhängig sind wir von Google und Co.?
Stellen Sie sich vor: Sie wachen auf, greifen nach Ihrem Smartphone und – nichts funktioniert mehr. Keine Nachrichten von Freunden, keine Navigation zum Restaurant, in dem Sie verabredet sind, kein Zugriff auf Ihr Bankkonto.
Diese Gefahr ist real. Unser digitales Leben hängt mehr denn je von Microsoft, Meta, Google & Co. ab. Ein Blackout droht, wenn sie morgen entscheiden, dass wir ihnen nicht mehr nützen. Nachdem sich die Tech-Konzerne mit Donald Trump verbündet haben, ist es höchste Zeit, sich aus der einseitigen Abhängigkeit von US-Technologiekonzernen zu befreien und europäische Alternativen aufzubauen. ...
Um uns vor der Macht der Tech-Konzerne zu schützen, hat die EU in den letzten Jahren wichtige Gesetze verabschiedet. Diese sehen weitreichende Maßnahmen und wirksame Strafen vor. Einzelne Plattformen wie X könnten sogar verboten werden.
Doch die Durchsetzung der Regeln wackelt. Die Abhängigkeiten werden von der US-Regierung und den Konzernen gegen uns in Europa ausgespielt. Das muss ein Weckruf sein: Wir müssen die Abhängigkeiten abbauen und unsere digitale Unabhängigkeit stärken. Nur so schützen wir unsere Demokratie.
LobbyControl.de deckt zum Start einer neuen Bundesregierung "mit einer Kurzstudie auf, wie die US-Tech-Lobby in Deutschland die Politik beeinflusst. Wir enthüllen, was die Digitalriesen verbergen möchten und bauen so öffentlichen Druck für Veränderung auf.
Der Digital Markets Act (DMA) schränkt die Macht großer Konzerne ein. Wir haben hart dafür gekämpft, dass dieses gute Regelwerk in Gesetze gegossen wurde. Im Mai überreichen wir unseren aktuellen Appell für eine wirksame Durchsetzung des DMA an die EU-Kommission. 15.000 Menschen unterstützen uns dabei – wir zeigen so, dass die Zivilgesellschaft hinter strengen Regeln für die Tech-Konzerne steht."
Das Wichtigste ist jedoch, dass sich so viele Menschen wie möglich freie Open Source Alternativen für ihre Kommunikation suchen und sich von den Tech-Giganten lösen. Nur so können wir dem oben beschriebenen Szenario entgehen. Außerdem müssen wir uns in Europa mit Initiativen in anderen Ländern vernetzen und eine gemeinsame Strategie entwickeln.
Ein Leben ohne WhatsApp und Co. ist nicht nur möglich, sondern sinnvoll. Sichere Messenger gibt es viele und schon sind unsere Daten wieder sicher(er).
Mehr dazu bei lobbycontrol.de/macht-der-digi…
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Tags: #Lobbymacht #Messenger #Anonymisierung #Lauschangriff #Überwachung #GAFAM #Big5 #Google #Meta #DMA #Verschlüsselung #Smartphone #Handy #OpenSource #F-Droid #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Ergonomie #Datenpannen #Datenskandale
Macht der Digitalkonzerne | LobbyControl
Die globalen Konzerne bedrohen mit ihrer Macht unsere Demokratie. Deshalb widmen wir der Konzernmacht einen Schwerpunkt und konzentrieren uns auf die Macht der Digitalkonzerne.LobbyControl
08.03.2025 Digitale Brandmauer errichten!
Demokratische Kontrolle statt Überwachung und Manipulation
Nicht nur gegen die menschenverachtende Hetze der AfD im Alltag muss eine Brandmauer verteidigt werden. Auch im digitalen Leben müssen wir uns als Zivilgesellschaft gegen den aufkommenden Faschismus organisieren können. Dazu gehört, dass wir die digitalen Medien wieder unter unsere Kontrolle bringen. Wir müssen im Netz solidarisch und gemeinsam leben können. Dazu müssen wir uns der Fesseln durch die großen Internetkonzerne entledigen.
Die Ankündigungen von CDU/CSU im Bereich der neuen Medien deuten eher auf einen Überwachungsstaat hin, gegen den wir uns wehren müssen. Sie wollen die Vorratsdatenspeicherung, die automatische Gesichtserkennung, die Speicherung der Inhalte unserer Kommunikation in den neuen Medien, ... ausweiten oder wieder einführen.
Deshalb fordern über zwanzig zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter der Chaos Computer Club (CCC), Amnesty International und ATTAC, eine digitale Brandmauer. Aktion Freiheit statt Angst e.V. unterstützt ihre Forderungen - wir stehen aber noch nicht auf der Unterstützerliste.
In der Präambel ihres Bekenntnisses gegen Überwachung erklären sie, warum ein Handeln gerade jetzt notwendig ist:
Wir, die unterzeichnenden Organisationen, fordern die neue Bundesregierung auf, eine digitale Brandmauer gegen den Faschismus zu errichten. Diese digitale Brandmauer muss Missbrauchspotentiale minimieren, Menschen und gesellschaftliche Gruppen ermächtigen sowie Menschenrechte und demokratische Werte, insbesondere Freiheit, Gleichheit und Solidarität, schützen und fördern. Die aktuellen Geschehnisse in den USA zeigen auf, wie Datensammlungen und -analyse genutzt werden können, um einen Staat handstreichartig zu übernehmen, seine Strukturen nachhaltig zu beschädigen, Widerstand zu unterbinden und marginalisierte Gruppen zu verfolgen.
Die Forderungen für den zu verhandelnden Koalitionsvertrag lauten:
- Bekenntnis gegen Überwachung
- Es ist ein Irrglaube, dass zunehmende Überwachung einen Zugewinn an Sicherheit darstellt. Sicherheit erfordert auch, dass Menschen anonym und vertraulich kommunizieren können und ihre Privatsphäre geschützt wird. Zu oft werden aktionistische Vorschläge wie die Chatkontrolle, Vorratsdatenspeicherung oder biometrische Überwachung als technische Allheilmittel für komplexe gesellschaftliche Herausforderungen präsentiert – ohne ihre massiven Missbrauchspotenziale zu berücksichtigen. ...
- Wir fordern:
- Die biometrische Massenüberwachung des öffentlichen Raums sowie die ungezielte biometrische Auswertung des Internets wird verboten.
- Anlasslose und massenhafte Vorratsdatenspeicherung wird abgelehnt.
- Eine automatisierte Datenanalyse der Informationsbestände der Strafverfolgungsbehörden sowie jede Form von Predictive Policing oder automatisiertes Profiling von Menschen wird abgelehnt.
- Die Überwachungsgesamtrechnung wird veröffentlicht, kontinuierlich fortgesetzt und der Umfang staatlicher Überwachungsbefugnisse dementsprechend gesetzgeberisch angepasst.
- Schutz und Sicherheit für alle
- ... Die Stärkung von IT-Sicherheit und Ende-zu-Ende-verschlüsselter Kommunikation ist eine Frage gesamtgesellschaftlicher Resilienz. ...
- Wir fordern:
- Es wird ein Recht auf Verschlüsselung eingeführt. Die Bundesregierung setzt sich dafür ein, die Chatkontrolle auf europäischer Ebene zu verhindern und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sowie die Vertraulichkeit von Kommunikation insgesamt zu schützen.
- IT-Sicherheitsforschung wird unterstützt statt kriminalisiert. ...
- Die Bundesregierung setzt sich für wirksamen Kinder- und Jugendmedienschutz ein, ohne dabei durch eine verpflichtende Altersverifikation die Grundrechte von Kindern und Jugendlichen zu unterminieren. Die anonyme und pseudonyme Nutzung des Internets wird geschützt und ermöglicht.
- Die Abschaffung der Bezahlkarte für Geflüchtete und die Einstellung von Handyauswertungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
- Demokratie im digitalen Raum
- Private Überwachung und Machtkonzentration müssen bekämpft werden. Die willkürliche und antidemokratische Machtausübung der Tech-Oligarchen um Präsident Trump erfordert einen Paradigmenwechsel in der deutschen Digitalpolitik und ein erneuertes Bekenntnis zu dezentralen öffentlichen Räumen sowie der konsequenten Rechtsdurchsetzung durch föderale Aufsichtsstrukturen.
- Wir fordern:
- Privater Machtmissbrauch von Big-Tech-Unternehmen wird durch durchsetzungsstarke, unabhängige und grundsätzlich föderale Aufsichtsstrukturen bekämpft, insbesondere in den Bereichen der Plattformregulierung, des Datenschutzrechts und des Kartellrechts.
- Die Bundesregierung legt ein umfassendes Förderprogramm für digitale öffentliche Räume auf, die dezentral organisiert, gesellschaftlich eingebettet, interoperabel gestaltet und quelloffen programmiert sind. ...
- Gute digitale Bildung, die Menschen befähigt und frei zugänglich ist, muss zur Priorität werden und allen gesellschaftlichen Gruppen, unabhängig von Alter und Bildungsgrad, zur Verfügung stehen. ...
24 Unterzeichnerorganisationen mit heutigem Datum
Mehr dazu bei ccc.de/system/uploads/365/orig…
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Tags: #Appell #CDU #Koalitionsvertrag #Forderungen #Zivilgesellschaft #digitaleBrandmauer #GAFAM #Big5 #Musk #Rechtsaußen #AfD #Faschismus #Rassismus #Verbraucherdatenschutz #Transparenz #Informationsfreiheit #OpenSource #Anonymisierung #Meinungsfreiheit #Pressefreiheit #Grundrechte #Menschenrechte
20250308 Digitale Brandmauer errichten!
Für Freiheitsrechte, gegen Massen-Überwachung und Sicherheitswahnwww.aktion-freiheitstattangst.org
24.01.2025 Was wir suchen dürfen ...
Zuckerberg folgt Musk
... hatten wir vor 2 Wochen berichten müssen, das der Meta Konzern seine eigenen Faktenchecker in den USA nach Hause geschickt hatte. Wir unterstellten eine Anbiederung an den neuen US Präsidenten Trump und ein Einschwenken auf die Linie von X.
Nun kann man seit der Amtseinführung am 20.1. ein weiteres Phänomen beobachten. "Bestimmte politische Stichworte führen auf Instagram derzeit nicht zu Videovorschlägen", wie der Spiegel schreibt.
Damit wird ohne Faktenchecks nicht nur das Veröffentlichen beliebiger Lügen auf den Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp möglich, sondern "irgendwelche unbekannten" Algorithmen entscheiden auch, welche Suchanfragen die Apps beantworten. Meta weist solche Vorwürfe zurück und spricht von einem Fehler.
Allerdings war es vor einigen Tagen so, dass Instagram-Suchen nach den Hashtags #democrat und #democrats mit der Aussage beantwortet wurden, dass Suchergebnisse verborgen worden seien (sensitive content). Fragen nach den Schlagwörtern #republican oder #republicans wurden beantwortet aber die Suche nach #abortion, #democracy und #Harris ebenfalls nicht.
Eine Meta-Sprecherin hat dem Spiegel inzwischen geschrieben, dass dies "eindeutig ein Fehler sei". Selbst wenn man diese Aussage akzeptieren würde, so macht der Vorgang deutlich, wie einfach ein tiefgreifende politische Manipulation durch die weitreichende Macht der Big5 möglich ist. Ein Vorgehen dieser Internetkonzerne mit einer gemeinsamen Liste von Begriffen, die diese auf eine Stufe zu bereits verbotenen (sexuellen) Begriffen stellen, würde die Meinungsbildung weltweit enorm einschränken.
Der Vorgang zeigt auch, dass uns - ob Fehler oder Absicht - nur ein Klick von der politischen Manipulation trennt. Ähnlich leicht lassen sich auch die Posts der Menschen zensieren. Das gilt um so mehr, da nach den Vorgängen vor 2 Wochen der Ruf nach "Faktencheckern" laut wurde und dieser Ruf auch in der EU staatlicherseits unterstützt wird. Was dann Meinung, Satire, Hasspost oder sonst was ist, dürfen aber nicht die Big5 entscheiden!
Mehr dazu bei spiegel.de/netzwelt/apps/hasht…
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Bestimmte politische Stichworte führen auf Instagram derzeit nicht zu Videovorschlägen. Nutzerinnen und Nutzer fragen sich, ob das mit Mark Zuckerbergs angekündigtem Kurswechsel zusammenhängt. Meta spricht von einem Fehler.DER SPIEGEL
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