Jugendschutz per Verbotsschild, Detox per Studie, digitaler Hausmeister per KI â willkommen in Social Media 2026
Themen rund um die asozialen, algorithmischen Medien kuratiert: Das Social Media-Verbot in Australien wirkt wie von fast allen Experten erwartet nicht. Das wird die EuropĂ€er nicht davon abhalten, es auch zu versuchen. Lars hat ja ein Verbot noch in dieser Legislaturperiode in Deutschland vorhergesagt. Zwei Wochen Social-Media-Pause und man ist kognitiv zehn Jahre jĂŒnger? Klingt zu gut ⊠Gunnar philosophiert ĂŒber die vermietete Ăffentlichkeit und Carla ĂŒber die Entmenschlichung des Netzes. Alles gewĂŒrzt mit dem zumindest vorlĂ€ufigen Ende meines #60Sekunden-Projekts.
- Kuratiert: Warum ich das #60SekundenâProjekt vorlĂ€ufig stoppe
- Jugendschutz per Bann: Australiens SocialâMediaâVerbot fĂŒr Unterâ16âJĂ€hrige
- SocialâMediaâDetox: Zwei Wochen gegen zehn Jahre kognitiven Abbau?
- Die vermietete Ăffentlichkeit und der Daumen des Admins
- âDas Internet stirbtâ: Entmenschlichung vor und mit KI
- Zuckerberg im Doppelpack: Der KIâAvatar als ChefâDouble
- Nachtrag zum #60SekundenâProjekt: Was bleibt?
Kuratiert: Warum ich das #60SekundenâProjekt vorlĂ€ufig stoppe
Diese KuratiertâFolge rund um asoziale, algorithmische Medien beginnt ausnahmsweise mit einem Thema in eigener Sache: Mein #60SekundenâExperiment auf TikTok, Instagram und YouTube, wo ich regelmĂ€Ăig meine BlogbeitrĂ€ge in kurze Videos transformiert habe, pausiert vorerst.
Nicht, weil mir die Themen ausgegangen wĂ€ren oder die Lust, junge Menschen mit digitalen und politischen Inhalten zu erreichen. Sondern weil mir ein Abonnement von CapCut, das ich als zentrale Produktionsplattform genutzt habe, fĂŒr ein experimentelles, nicht monetarisiertes Projekt schlicht zu teuer ist. ByteDance hat wohl die Preise geĂ€ndert und ich kann nicht nur Coins hinzukommen, sondern mĂŒsste besagtes Abo abschlieĂen. Sehr schade. Leider habe ich auch keine Alternative gefunden, die meiner Produktionsweise entgegenkommt.
Jugendschutz per Bann: Australiens SocialâMediaâVerbot fĂŒr Unterâ16âJĂ€hrige
Australien hat es vorgemacht, europĂ€ische Politiker jubelten â und Golem berichtet jetzt ĂŒber das Erwartbare: Der seit Dezember 2025 geltende Social-Media-Bann fĂŒr unter 16-JĂ€hrige ist weitgehend wirkungslos. Wer ein falsches Geburtsjahr eintrĂ€gt, ist einfach drin. Das ist kein Versagen der Umsetzung, das ist das Konzept. Jugendschutz per Altersgrenze funktioniert im digitalen Raum genauso gut wie Tempolimit nur per StraĂenschild â es beruhigt die Politik, nicht die StraĂe.
Das wird europĂ€ische Regierungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht davon abhalten, es auch mit einem Verbot zu versuchen. Europa diskutiert Ausweiskontrollen und Mindestalter, wĂ€hrend die eigentliche Baustelle â wie Plattformen strukturell auf Sucht ausgelegt sind und viel strenger reguliert werden mĂŒssten â politisch weitgehend unangetastet bleibt. Symbolpolitik ist billiger als Regulierung. Und Trump könnte ja Zölle verhĂ€ngen.
SocialâMediaâDetox: Zwei Wochen gegen zehn Jahre kognitiven Abbau?
Die Washington Post berichtet ĂŒber eine Studie, bei deren Ergebnis man sich die Augen reibt: Wer zwei Wochen weniger scrollt, soll laut Studie kognitiv so fit werden wie jemand, der zehn Jahre jĂŒnger ist. Kann man SchĂ€den durch Social-Media-Nutzung also rĂŒckgĂ€ngig machen? Das klingt nach Clickbait-Wissenschaft â und man sollte es mit der nötigen Skepsis einordnen.
Trotzdem: Dass deutlich weniger Bildschirmzeit Aufmerksamkeit, Schlaf und mentale Gesundheit verbessert, ist eigentlich keine Ăberraschung mehr. Die Ăberraschung ist, wie stark die Effekte offenbar ausfallen. Wir reden ernsthaft darĂŒber, dass Selbst-Entzug gesĂŒnder macht. Und die Plattformen verdienen ihr Geld damit, dass Menschen nicht aufhören können. Individuelle Gegenwehr gegen ein System, das darauf ausgelegt ist, genau das zu verhindern? Ob das gelingen kann? Individuell ja, in der Breite sicher nicht.
Die vermietete Ăffentlichkeit und der Daumen des Admins
Passend dazu beschreibt Gunnar Sohn auf ichsagmal.com die âvermietete Ăffentlichkeitâ. Die alte Medienfrage lautete demnach: Wer spricht? Die neue lautet: Wem gehört der Raum, in dem gesprochen wird? Zwischen diesen beiden SĂ€tzen liegt der ganze Verlust der digitalen Ăffentlichkeit â vom versprochenen âKaffeehaus auf Social Mediaâ hin zu Algorithmen, Aufmerksamkeitsökonomie, Hausordnungen, ZugriffszĂ€hlern, Werbeauktionen und Moderationsnebel â oder gar keiner Moderation, weil das ja laut Trump und seinen Freunden Zensur ist.
Ăffentlichkeit ist nicht offen, nicht neutral, sondern privatisiert auf Twitter/X, Meta, LinkedIn, aber auch MastodonâInstanzen. Aus Debatte wird Traffic, aus BĂŒrgern wird Nutzungsverhalten, meint Gunnar, und moniert, dass aus Betreibern Hausmeister mit GeneralschlĂŒssel werden, die per AGB und AdminâInterface entscheiden, was und wer sichtbar ist und wer nicht.
Ein wichtiger Unterschied fĂ€llt mir unter den Tisch: Bei den asozialen, algorithmischen chinesischen und US-amerikanischen Plattformen ist Moderation gar nicht gewollt. Im Fediverse und auf Mastodon wird zumindest moderiert, auch wenn es manchem nicht gefĂ€llt, wie und was moderiert wird. Und dezentrale Strukturen sorgen auf jeden Fall fĂŒr mehr Vielfalt.
Der Kernaussage von Gunnar zu Medienpolitik und digitaler Ăffentlichkeit stimme ich zu: Es reicht nicht, von der einen zur anderen Plattform zu wechseln. Entscheidend ist, eigene RĂ€ume und AusgĂ€nge zu behalten â Blogs, Newsletter, eigene Websites â statt sich vollstĂ€ndig in vermieteten Ăffentlichkeiten einzurichten.
âDas Internet stirbtâ: Entmenschlichung vor und mit KI
An Gunnar anschlieĂend: Das Internet, von dem wir in den Neunzigern und Nullerjahren getrĂ€umt haben, existiert nicht mehr. Nicht weil die Technik versagt hĂ€tte, sondern weil das GeschĂ€ftsmodell es aufgefressen hat, schreibt Carla Siepmann auf netzpolitik.org. KI ist dabei nicht der Auslöser, sondern der Beschleuniger â die Entmenschlichung sozialer Medien begann mit Engagement-Metriken, algorithmischer Aufmerksamkeitsjagd und dem Umbau von Kommunikation in Werbe-Inventar. KI setzt das jetzt in anderen Geschwindigkeiten fort.
Was bleibt, ist ein Feed, in dem echte menschliche Kommunikation kaum noch stattfindet. Ich schreibe seit ĂŒber 17 Jahren Blog â und ich merke selbst, wie der Anteil authentischer Interaktion in sozialen Netzwerken abnimmt, wĂ€hrend die schiere Menge an Inhalten zunimmt. Das Internet stirbt nicht an einem Herzinfarkt. Es stirbt daran, dass es systematisch optimiert und monetarisiert wurde, so dass nicht viel Menschliches mehr ĂŒbrig ist. Klick as klick can, scroll as scroll can.
Zuckerberg im Doppelpack: Der KIâAvatar als ChefâDouble
Apropos Entmenschlichung: Meta entwickelt laut manager magazin einen fotorealistischen KI-Avatar von Mark Zuckerberg â trainiert auf seine Stimme, seine Formulierungen, seine öffentlich geĂ€uĂerten Strategien. Er soll als digitaler Zwilling intern mit Mitarbeitenden kommunizieren. Mark hat ja schlieĂlich nicht fĂŒr alle Zeit und die Mitarbeitenden gehören eingenordet.
Das ist mehr als ein Effizienz-Experiment. Es ist die konsequente VerlĂ€ngerung einer Plattformlogik, die Kommunikation schon lange von Verantwortung entkoppelt. Zuckerberg kann nicht ĂŒberall sein â sein Avatar schon. Ob der digitale Zwilling richtig oder falsch liegt, falsch entscheidet oder falsch wirkt: Who cares? Das Zuckerberg-Double ist nicht das Ende dieser Logik, sondern erst ihr Anfang. Konzernchefs heute, Influencer morgen, Politiker ĂŒbermorgen.
Der von Gunnar postulierte Hausmeister Krause ist bald ein digitaler Zwilling, ein KI-gesteuerter Hausmeister. Von Alles fĂŒr den Dackel, alles fĂŒr den Club zu Alles fĂŒr die Klickraten, alles fĂŒr die Werbeeinnahmen von Zuckerberg und Konsorten. Und das voll automatisiert, agentisch.
Nachtrag zum #60SekundenâProjekt: Was bleibt?
Damit sind wir wieder beim #60SekundenâProjekt: Der Versuch, in genau diesen durch den Algorithmus gesteuerten Feeds â TikTok, Insta, YouTube â digitale Themen, DemokratieâFragen und Medienkritik in 60 Sekunden unterzubringen. Inhaltlich habe ich viel gelernt: Welche Themen funktionieren, wie stark man zuspitzen muss, wie sich BlogâTexte in Videoform ĂŒbersetzen lassen und wie unterschiedlich die Plattformen auf denselben Inhalt reagieren. Jetzt steht das Projekt vorerst still.
Vielleicht ist genau das die kuratierte Botschaft dieser Folge: Wer heute junge Menschen erreichen will, muss durch Plattformen navigieren, die gleichzeitig problematisch, gesundheitlich belastend, politisch umkĂ€mpft und zunehmend automatisiert sind â und deren Tools einen immer höheren Preis verlangen. Die Frage ist nicht, ob wir dort prĂ€sent sein sollten, sondern wie lange wir es uns leisten können: ökonomisch, gesundheitlich und demokratisch.
youtube.com/shorts/V6SEGeC3Zn4âŠ
Good to know: Wie ich mit CapCut gearbeitet habe
Mein Workflow in CapCut war im Kern simpel, aber fĂŒr mich entscheidend: Erst entstand ein Voice-over-Text â meistens aus einem Blogbeitrag oder einer #9vor9-Folge heraus, von einer KI auf 60 Sekunden zugespitzt. Den fertigen Text habe ich dann in CapCuts Funktion âmit KI erstellenâ eingefĂŒgt, Format 9:16 gewĂ€hlt, LĂ€nge rund 60 Sekunden, Stil âBlack&White Comicâ oder âNoir Comicâ in Schwarz-WeiĂ, dazu eine passende deutsche KI-Stimme. CapCut hat daraus automatisch ein Kurzvideo gebaut â Text, generierte Szenen, Voice-over. Danach bin ich noch einmal durch, habe offensichtliche Fehler korrigiert, einzelne Szenen angepasst, und fertig.
Genau diese Automatisierung war der Grund, warum das Projekt fĂŒr mich ĂŒberhaupt machbar war. Ohne diesen Grad an KI-UnterstĂŒtzung wĂ€re der Zeitaufwand fĂŒr regelmĂ€Ăige Kurzvideos nicht zu stemmen â nicht neben Blog, Podcast und Job. Dass das Experiment jetzt ausgerechnet am Preis von CapCut scheitert, hat eine gewisse Ironie: Die Plattformökonomie, ĂŒber die ich in meinen Videos geredet habe, hat mich selbst eingeholt.
Quellen (Auswahl)
- Stefan Pfeiffer, âDas #60SekundenâExperiment (Teil 1): Erfahrungen mit CapCutâ, 29.10.2025.
stefanpfeiffer.blog/2025/10/29⊠- Stefan Pfeiffer, âDas #60SekundenâExperiment (Teil 2): 30 Kurzvideos spĂ€terâ, 18.11.2025.
stefanpfeiffer.blog/2025/11/18⊠- CapCutâInfos und âRessourcen zu KurzvideoâBearbeitung und KIâFunktionen.
capcut.com/de-de/resource/long⊠pollo.ai/de/hub/capcut-ai-revi⊠- Golem, âAustraliens SocialâMediaâBann weitgehend wirkungslosâ, 27.04.2026.
golem.de/news/jugendschutz-aus⊠- Hintergrund JugendschutzâRegelung Australien, u.a. Uni Frankfurt.
aktuelles.uni-frankfurt.de/ges⊠- SocialâMediaâDetox, kognitive Effekte und mentale Gesundheit.
tech.slashdot.org/story/26/04/⊠- netzpolitik.org, Carla Siepmann, âBreakpoint: Das Internet stirbtâ.netzpolitik.org/2026/breakpoinâŠ
- Gunnar Sohn, âDie vermietete Ăffentlichkeit und der Daumen des Adminsâ, ichsagmal.com, 09.05.2026.
https://ichsagmal.com/die-vermietete-oeffentlichkeit-⊠- manager magazin, âMeta: Mark Zuckerberg baut fotorealistischen KIâAvatar als ChefâDoubleâ, 12.04.2026.
https://www.manager-magazin.de/âŠ
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Das vorlÀufige Ende von #60sekunden
Mit #60Sekunden wollte ich digitale Themen, Medienkritik und Politik in algorithmische Feeds drĂŒcken. Jetzt pausiert das Projekt vorlĂ€ufig â nicht wegen fehl...Stefan Pfeiffer (YouTube)
Das #60Sekunden-Experiment (Teil 2): 30 Kurzvideos spÀter
Ăber mein Experiment mit CapCut habe ich ja bereits hier berichtet. Ich will einfach ausprobieren, ob ich auf TikTok, Instagram und YouTube ein Publikum mit meinen Kurzvideos erreichen kann, wohlwissend, dass meine Videos sicher nicht professionell produziert, manche Themen auch âschwerâ sind. Seit Anfang Oktober habe ich also ĂŒber 30 Kurzvideos auf den Plattformen eingestellt. Die TikTok- und Instagram-Clips promote ich nicht gesondert, sondern âvertraueâ auf den Algorithmus, die YouTube-Version teile ich auf Mastodon, Threads und Bluesky.TikTok: Ein schwieriges Terrain fĂŒr meine Themen
Hier nun, wie versprochen, die ersten Ergebnisse, ohne den Anspruch, wirklich systematisch vorgegangen und analysiert zu haben. Auf TikTok hat mein erst kĂŒrzlich veröffentlichtes Video ĂŒber die Erfahrungen mit der Apple Watch die meisten Klicks erreicht. Obwohl es erst einen Tag online ist, werden 781 Aufrufe verzeichnet. Alle anderen Clips liegen zwischen 250 und 350 Views. Hier gibt es keinen weiteren wirklichen AusreiĂer. Die Vermutung liegt nahe, dass meine Inhalte beim doch eher jungen Publikum nicht ankommen, sie vielleicht nicht interessieren, sicherlich wohl eher nicht aufregen oder polarisieren.Instagram: Ăberraschende Spitzenreiter
Wie sieht es auf Instagram mit meinen Reels aus? Dort ĂŒberrascht mich, dass eine meiner Wochenschauen ĂŒber 800 Aufrufe erzielt hat. Darin geht es um Chatkontrolle, Social Media-Zombies und lĂ€ngere Arbeitszeiten. Dahinter kommt ein FuĂballkommentar zur Niederlage meiner Borussia gegen die Bayern mit ĂŒber 700 Views und â da bin ich etwas erstaunt â meine Erfahrungen mit dem öffentlichen Nahverkehr und Book-n-drive in Darmstadt in der Zeit, in der ich kein Auto hatte. Rund 600 Mal wurde das Kurzvideo aufgerufen. Alle anderen Videos liegen im unteren Bereich und sind von den Aufrufen her wenig erfolgreich.Facebook: ZusĂ€tzliche Reichweite, aber wenig Lokalkolorit
Die Instagram-Reels erscheinen ja zudem parallel auf Facebook. Dort kommen nochmals einige Aufrufe hinzu, aber auch hier im ĂŒberschaubaren Bereich. Dort gibt es jedoch auch den ein oder anderen AusreiĂer wie die lĂ€ngere Lebensarbeitszeit, die der Kanzler fordert (ĂŒber 700 Aufrufe), oder das angestrebte Social-Media-Verbot mit nahezu 1.600 Views, Car Sharing mit 1.000 Aufrufen, die einfache öffentliche Verwaltung oder auch mal ein FuĂballkommentar, der âabgehtâ. Themen mit Lokalkolorit erzielen fĂŒr mich ĂŒberraschend auf Facebook nur geringe Reichweite.YouTube als stĂ€rkster Kanal
Geht es nach den reinen Aufrufzahlen, so ist YouTube mein erfolgreichster Kanal, wo ich die Shorts in der Playlist #60Sekunden sammele. Auch hier sticht das Kurzvideo ĂŒber die Apple Watch heraus. Innerhalb von keinen 24 Stunden wird es ĂŒber 1.100 mal aufgerufen, vor allem 23 mal geliked. Doch auch mit anderen Themen bin ich zufrieden. Der Beitrag ĂŒber die Elektrifizierung des Garagenhofs wurde an die 900 mal aufgerufen und das Thema Deskless Workers erreichte ĂŒber 800 Aufrufe. Beide Videos basieren auf unserem Podcast #9vor9, wo wir mit Christian Buggisch und JĂŒrgen Gaukler beziehungsweise mit Professor Peter M. Wald gesprochen haben. Danke nochmals an Euch, dass Ihr dabei wart.Weitere Highlights sind aus meiner Sicht das Short zu âIhr mĂŒsst lĂ€nger arbeitenâ mit ĂŒber 1.300 Views, der Beitrag zu den Drohungen gegen Dunja Hayali mit ĂŒber 900 Aufrufen, Social Media ist tot mit ĂŒber 800 Views und SchattenprĂ€sident Larry mit knapp 700 Aufrufen. Andere Themen, gerade auch Herzensthemen oder BeitrĂ€ge mit Lokalbezug, haben dagegen nicht funktioniert. Dort habe ich mit höherer Reichweite gerechnet.
Fohlenliebe schlÀgt Reichweite
FĂŒr mich ein besonderes Schmankerl sind sicherlich meine FuĂballkommentare zu den Siegen und Niederlagen meiner Borussia aus Mönchengladbach in meinem Fohlenticker, der eben jetzt auch als Video-Playlist erscheint. Sie erreichen auf keiner der Plattformen groĂe Reichweite, aber es macht einfach SpaĂ den Kommentator zu geben. Ein bisschen SpaĂ muss halt sein âŠWelche Themen funktionieren â und welche nicht
Es ist sicher zu frĂŒh, um ein Zwischenfazit oder gar Fazit zu ziehen. Die vergangenen Wochen haben auf jeden Fall SpaĂ gemacht. Meine Themen scheinen am ehesten auf YouTube Zuspruch zu finden, wo von der Altersstruktur wohl das diverseste Publikum unterwegs sein dĂŒrfte. Habe ich eine Logik entdeckt, welches Thema wo geht, wie welcher Algorithmus funktioniert? Noch nicht wirklich.Am Ende bleibt festzuhalten: Mein Experiment zeigt vor allem, wie unterschiedlich die Plattformen funktionieren und wie schwer Prognosen ĂŒber Reichweiten sind. Manche Themen zĂŒnden, andere gehen unter â oft ohne klar erkennbares Muster. FĂŒr mich aber zĂ€hlt, dass die Formate SpaĂ machen und ich neue Wege finde, meine Inhalte auszuprobieren. Vielleicht liegt genau darin der eigentliche Gewinn: im Experimentieren selbst, nicht in der Jagd nach Zahlen. Werde ich weiter Kurzvideos produzieren? Mal schauen. Noch macht es SpaĂ und der Aufwand hĂ€lt sich in Grenzen.
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Hallo, ich bin Larry. Einer der reichsten MĂ€nner der Welt.Frauenfreund. Segelfan. GrĂŒnder von Oracle.Ihr kennt mich nicht? Kein Problem. Ich arbeite lieber i...Stefan Pfeiffer (YouTube)
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