Der nahstehende Beitrag aus dem immer lesenswerten Blog zu Stoa richtet sein Augenmerk auf den Umgang mit der Tatsache, dass jedwedes Leben endlich ist und ordnet dies in die Gedankenwelt von Marc Aurel oder Seneca ein.

Memento Mori ist mehr als ein Schädel-Symbol. Was die Stoiker damit meinten, wie Marc Aurel und Seneca die Übung praktizierten — und warum sie heute …
Memento Mori — was die Stoa über das Bedenken des Todes lehrt
Jetzt könnte man durchaus auch geneigt sein, zu sagen, dass diese antiken Philosophen keine Vorstellung davon haben konnten, wie unsere Zeit ist, wie wir leben, welche Möglichkeiten sich ergeben und wie man das Leben auskosten oder in vollen Zügen genießen kann und wie unterschiedlich auch eine Lebenskultur sich von einer Bestattungs- oder Todeskultur unterscheiden k
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Memento Mori ist mehr als ein SchƤdel-Symbol. Was die Stoiker damit meinten, wie Marc Aurel und Seneca die Ćbung praktizierten ā und warum sie heute ā¦
Memento Mori ā was die Stoa über das Bedenken des Todes lehrt
Jetzt kƶnnte man durchaus auch geneigt sein, zu sagen, dass diese antiken Philosophen keine Vorstellung davon haben konnten, wie unsere Zeit ist, wie wir leben, welche Mƶglichkeiten sich ergeben und wie man das Leben auskosten oder in vollen Zügen genieĆen kann und wie unterschiedlich auch eine Lebenskultur sich von einer Bestattungs- oder Todeskultur unterscheiden kƶnnte.
Hier geht es aber um etwas anderes: Um das bewusste Leben und die Allgegenwart dieser Endlichkeit. Es geht darum, sich in seinem Leben im Hier und Jetzt auch auf diese Endlichkeit auszurichten ā übrigens auch ganz unabhƤngig davon, ob man an ein Leben nach dem Tode in welcher Form auch immer glauben mag oder nicht.
Dies wiederum führt zur Frage, wie angesichts dieser Endlichkeit auch die so genannten letzten Dinge einer Regelung zugeführt werden. Dabei geht es gerade nicht nur um die Ćbertragung von Vermƶgenswerten, einer Vorstellung von Gleich- oder Ungleichbehandlung, individuelle Bilder von Gerechtigkeit oder Ƥhnliches.
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Gerade der im verlinkten Beitrag deutlich gemachte Ansatz zeigt auch, dass es um Verantwortung nicht nur für sich sondern auch für die Menschen um sich geht. Eine Verantwortung, die durch das Ende des eigenen Lebens nicht mehr wahrgenommen werden kann. Eine über diesen Tod hinausragende Sorge, die sich deswegen in einer planvollen Regelung niederschlagen lassen kann.
So sorgt das Weiterdenken dieses Ansatzes dafür, dass nicht nur das bewusste und sinnstiftende Leben für einen selbst im Zentrum dieser Denkschule steht sondern auch das Bewusstsein, nicht nur auf sich selbst und das eigene Wohlergehen zu schauen, bis der letzte Tropfen ausgekostet ist, sondern die Verantwortung nicht an die Hinterbliebenen zu delegieren.
Solches lƤsst sich mit den Methoden der Mediation gut lƶsen.
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