Nee #PeterUnfried @tazgetroete. Die Realo-#Olivgrün-These hattest Du damals schon bei #Habeck bis zum Erbrechen (bzw.: über die Grenze des #Kampagnenjournalismus!) bemüht. Sie wird dadurch nicht stimmiger. Dies gilt erstens vor allem, nachdem gerade die letzte #BTW25 gezeigt hat, dass mit einem #Rechtsruck innerhalb der @GrueneBundestag eben kein Blumentopf zu gewinnen ist, sondern höchstens die Linke stark gemacht wird (was ja erstmal per se nicht schlecht ist). Zweitens: Ob die #Realo-Position von #Özdemir dazu beiträgt, dass "sein Wahlkampf" zu fruchten beginnt", lässt sich mangels starker linksgrüner Personalalternative empirisch doch gar nicht feststellen! Ganz abgesehen davon, dass es irgendwann auch egal ist, ob ein schwarzer mit grünem Anstrich wie #Kretsche dann auch regiert, wenn alle grünen Werte über Bord geworfen wurden. Drittens ist jedes Bundesland ein besonderer Mikrokosmos, dessen Besonderheiten sich kaum auf den Bund übertragen lassen. Das gilt für das saturierte behäbige #Ländle #TheLaend umso mehr!
Landtagswahl in Baden-Württemberg: Özdemir oder CDU?
Chancenlos? Von wegen! Cem Özdemirs Wahlkampf scheint zu fruchten. Das dürfte an seiner bundespolitischen Erfahrung liegen – und seinem Realo-Ansatz.Peter Unfried (taz.de)