Es gibt eine aktuelle Satellitenbildaufnahme von Sentinel 2 im Katastrophengebiet von Nepal / Tibet.
Ich habe den Vergleich vom 12.08 und heute, 27.08 als Überblendung gemacht. Die Flut kam vom Fluss der nach rechts oben läuft. Nach unten / Süden findet die Entwässerung statt. Am Zusammenfluss der Flüsse in der Bildmitte lag die chinesische Grenzstation - ein massives Bauwerk das jetzt völlig verschwunden ist.
Ich schätze, dass bei der Flut so hohe Energie freigesetzt wurde, das man in Größenordnungen von Atombomben messen kann.
Laut berichten war in diesem Gebiet lange vorher schon eine anhaltende Hitze/Wärmeperiode vorhanden. Ein Problem im Hochgebirge ist der sich aufwärmende Permafrost im Fels. Bei Temperaturen von -4 °C verändert sich die Festigkeit des Eises im Felsen. Ab da kann sich das Felsgefüge ändern und destabilisieren. Es ist nicht notwendig, das es komplett schmilzt (bei >0°C).
Es ist zu lesen, das es zu einem Sturzereignis gekommen sein soll, der den Fluss aufgestaut habe
... show moreEs gibt eine aktuelle Satellitenbildaufnahme von Sentinel 2 im Katastrophengebiet von Nepal / Tibet.
Ich habe den Vergleich vom 12.08 und heute, 27.08 als Überblendung gemacht. Die Flut kam vom Fluss der nach rechts oben läuft. Nach unten / Süden findet die Entwässerung statt. Am Zusammenfluss der Flüsse in der Bildmitte lag die chinesische Grenzstation - ein massives Bauwerk das jetzt völlig verschwunden ist.
Ich schätze, dass bei der Flut so hohe Energie freigesetzt wurde, das man in Größenordnungen von Atombomben messen kann.
Laut berichten war in diesem Gebiet lange vorher schon eine anhaltende Hitze/Wärmeperiode vorhanden. Ein Problem im Hochgebirge ist der sich aufwärmende Permafrost im Fels. Bei Temperaturen von -4 °C verändert sich die Festigkeit des Eises im Felsen. Ab da kann sich das Felsgefüge ändern und destabilisieren. Es ist nicht notwendig, das es komplett schmilzt (bei >0°C).
Es ist zu lesen, das es zu einem Sturzereignis gekommen sein soll, der den Fluss aufgestaut habe und es in weiterer Folge zur Flut kam. Das ist aber mit der Zeitlichen Abfolge nicht vereinbar (das war so vor einem Jahr).
Hier kam es bereits nach 4 Minuten nach den aufgezeichneten Bebenregistrierungen im oberen Flussgebiet zur Flut. Auch glaube ich nicht, dass ein Beben mit M5.7 durch einen kollabierenden Gletscher möglich sind. Für mich deutet alles auf einen massiven Felssturz hin, der durch seine kinetische Energie einfach darunterliegenden Gletscherflächen aufgeschmolzen hat.
Auf jeden Fall eine Katastrophe in einer Größenordnung wie wahrscheinlich alle Wissenschaftler sich das nicht ausmalen konnten.
Die Destabilisierung von Permafrostbereichen wird mit steigender globaler Temperatur durch den menschengemachten Klimawandel zunehmen. Gegen solche Katastrophen helfen keine Bauwerke, Frühwarnsysteme können nur tiefliegende Regionen frühzeitig warnen. Was bleibt den Menschen dort? Absiedeln oder mit der Gefahr "leben".
Wie schwer es ist die Heimat aufzugeben zeigt sich ja auch bei uns, z.B. in Blatten in der Schweiz.
Wir sollten wirklich mal drüber reden, was da global auf uns alle zukommt. ...
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#Nepal
#Klimakatastrophe