#DieGuteKlimaNachricht
Ist diesmal eigentlich eher eine gute Nachricht zur #Biodiversität .
Indische Teenager entfernen mit Tamarindensamen Mikroplastik aus Wasser
Drei indische Teenager haben eine preiswerte und nachhaltige Methode entwickelt, mithilfe von Abfall von Tamarindensamen Mikroplastik aus Wasser zu entfernen [1]. Ihr Produkt, der „Plas-Stick“, besteht aus einem Pulver der Samen. Es zieht das Mikroplastik an und verklumpt mit diesem. Durch Magneten können die Klumpen dann wieder aus der Flüssigkeit herausgezogen werden. Damit haben die Jugendlichen den regionalen Asia Earth Prize 2026 für Indien gewonnen. Die Methode ist besonders für das ländliche Indien geeignet, wo es keine Filteranlagen für die gemeinsam genutzten Wasserspeicher gibt. Die drei jungen Leute setzen damit ein Zeichen der Hoffnung, dass es für scheinbar unlösbare globale Probleme wie Mikroplastik erstaunl
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Ist diesmal eigentlich eher eine gute Nachricht zur #Biodiversität .
Indische Teenager entfernen mit Tamarindensamen Mikroplastik aus Wasser
Drei indische Teenager haben eine preiswerte und nachhaltige Methode entwickelt, mithilfe von Abfall von Tamarindensamen Mikroplastik aus Wasser zu entfernen [1]. Ihr Produkt, der „Plas-Stick“, besteht aus einem Pulver der Samen. Es zieht das Mikroplastik an und verklumpt mit diesem. Durch Magneten können die Klumpen dann wieder aus der Flüssigkeit herausgezogen werden. Damit haben die Jugendlichen den regionalen Asia Earth Prize 2026 für Indien gewonnen. Die Methode ist besonders für das ländliche Indien geeignet, wo es keine Filteranlagen für die gemeinsam genutzten Wasserspeicher gibt. Die drei jungen Leute setzen damit ein Zeichen der Hoffnung, dass es für scheinbar unlösbare globale Probleme wie Mikroplastik erstaunliche lokale, erschwingliche Lösungen gibt.
[1] thebrighterworld.com/detail/Fr…
und nochmal zum Abbau von Plastik:
Plastik zu Essig
Einen anderen Weg bei der Beseitigung von Plastik beschritten Forschende der University of Waterloo. Ihnen gelang es in einem zwei-stufigen Prozess unter milden Bedingungen, verschiedene Plastiksorten zu Essigsäure abzubauen [2]. Unter Einsatz von Licht und einem mit Eisenatomen besetzten Katalysator, ließen sie in einem ersten Schritt Wasserstoffperoxid zu hochreaktiven Hydroxylradikalen reagieren. Diese Radikale griffen die langen Kohlenstoffketten des Plastiks an und zerlegten sie durch Oxidierung in kleinere Moleküle bis hin zu CO₂. In einem zweiten Schritt reduzierte das Sonnenlicht das CO₂ zu Essigsäure. Was diese Methode so besonders macht, ist die Tatsache, dass die Reaktionen unter Raumtemperaturen und normalem atmosphärischen Druck in einem einzigen System stattfinden. Essigsäure ist ein wertvoller Grundstoff in der Chemie. Damit ist der Weg in eine Kreislaufwirtschaft geebnet. Einen kleinen „Tipp“ für ihre neuartige Methode haben die Forschenden allerdings von der Natur erhalten: Bestimmte Pilze können in einer ähnlichen Reaktion mithilfe von Enzymen Lignin abbauen, ein Polymer, das eine ähnliche komplexe Kohlenstoffstruktur aufweist wie Plastik.
[2] theconversation.com/how-we-tur…