#Sonnenergie gilt als klimafreundlich, und man denkt immer auch an #Solarpunk dabei, an energetische Selbstermächtigung in einem kapitalistisch geprägten Energiemarkt. Doch auch der Kapitalismus hat die Sonnenenergie mittlerweile für sich entdeckt, und zwar jenseits von Greenwashing. Was der Kapitalismus allerdings gar nicht mag, sind Pausen. Und Sonnenenergie macht leider Nacht für Nacht stundenlang Pause, eben solange es dunkel draußen ist. Das geht so einfach nicht. Also hat der Kapitalismus etwas ersonnen, das sich "Reflect Orbital" nennt. Per Satellit ins All beförderte Reflektoren, die nachts Sonnenlicht auf die Erde lenken. Damit kann man ein paar Hektar Erdoberfläche nachts taghell bekommen. Ideal, um Sonnenkollektor-Plantagen zu bescheinen. Und weil es der Kapitalismus ist, werden natürlich auch andere Einsatzmöglichkeiten mit bedacht, etwa der Segen fürs Militär. Nächstes Jahr soll es losgehen.
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Sonnenergie gilt als klimafreundlich, und man denkt immer auch an #
Solarpunk dabei, an energetische Selbstermächtigung in einem kapitalistisch geprägten Energiemarkt. Doch auch der Kapitalismus hat die Sonnenenergie mittlerweile für sich entdeckt, und zwar jenseits von Greenwashing. Was der Kapitalismus allerdings gar nicht mag, sind Pausen. Und Sonnenenergie macht leider Nacht für Nacht stundenlang Pause, eben solange es dunkel draußen ist. Das geht so einfach nicht. Also hat der Kapitalismus etwas ersonnen, das sich "Reflect Orbital" nennt. Per Satellit ins All beförderte Reflektoren, die nachts Sonnenlicht auf die Erde lenken. Damit kann man ein paar Hektar Erdoberfläche nachts taghell bekommen. Ideal, um Sonnenkollektor-Plantagen zu bescheinen. Und weil es der Kapitalismus ist, werden natürlich auch andere Einsatzmöglichkeiten mit bedacht, etwa der Segen fürs Militär. Nächstes Jahr soll es losgehen.
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Lichtverschmutzung #
ReflectOrbitalheise.de/news/Astronomen-alarm…Eine US-Firma will 2026 einen Satelliten starten, der als Spiegel Sonnenlicht zur Erde reflektieren soll. Geplant sind tausende mehr. Die Kritik wird lauter.
Martin Holland (heise online)