Wir leben nicht in Hogwarths…
…wo man mit einem Fingerschnipp, einem geschickten Schwenken des Zauberstabs und einem passenden Spruch in „Nullzeit" ein gewünschtes/erhofftes Ergebnis erreichen kann!
Warum sage ich das? Leute räsonieren inzwischen darüber, dass es doch ach so lange dauere, bis in Berlin a) Notunterkünfte eingerichtet, b) Ersatzstromerzeuger flächendeckend aufgebaut, c) die durch Terroranschlag zerstörten Stromkabel wieder neu gezogen, d) die Mobiltelefonnetze wieder aktiviert und e) überhaupt alles wieder so wird wie vorher.
Tatsächlich ist den Medien zu entnehmen, dass alle beteiligten Dienste und Organisationen derzeit bis zur Erschöpfung arbeiten, um die mutwillig zerstörte Infrastruktur zu reparieren und den betroffenen Menschen Hilfe zu bringen. Nur: das kostet halt Zeit; wenn z.B. Unterkunftsgerät aus den Zentrallagern des DRK herangeschafft werden muss, braucht es Ehrenamtliche, die alarmiert werden müssen, zum Lager fahren, die Fahrzeuge besetzen, das Material auf
... show moreWir leben nicht in Hogwarths…
…wo man mit einem Fingerschnipp, einem geschickten Schwenken des Zauberstabs und einem passenden Spruch in „Nullzeit" ein gewünschtes/erhofftes Ergebnis erreichen kann!
Warum sage ich das? Leute räsonieren inzwischen darüber, dass es doch ach so lange dauere, bis in Berlin a) Notunterkünfte eingerichtet, b) Ersatzstromerzeuger flächendeckend aufgebaut, c) die durch Terroranschlag zerstörten Stromkabel wieder neu gezogen, d) die Mobiltelefonnetze wieder aktiviert und e) überhaupt alles wieder so wird wie vorher.
Tatsächlich ist den Medien zu entnehmen, dass alle beteiligten Dienste und Organisationen derzeit bis zur Erschöpfung arbeiten, um die mutwillig zerstörte Infrastruktur zu reparieren und den betroffenen Menschen Hilfe zu bringen. Nur: das kostet halt Zeit; wenn z.B. Unterkunftsgerät aus den Zentrallagern des DRK herangeschafft werden muss, braucht es Ehrenamtliche, die alarmiert werden müssen, zum Lager fahren, die Fahrzeuge besetzen, das Material aufladen, dann mit den LKW zum Einsatzort verlegen, dort abladen und die Gerätschaften dann aufbauen und installieren müssen, bis endlich die Betroffenen dort einziehen können. Und alles das erfordert eben Zeit. Wenn die Politik immer wieder fordert und empfiehlt, dass Jedermann und Jedefrau sich für die ersten Tage eines Infrastrukturausfalls autark machen und auf Selbstversorgung vorbereiten solle, hat dies nicht zuletzt darin seinen Grund.
Und dann bleibt noch zu hoffen, dass in dem betroffenen Bundesland die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen - auch die aus anderen Bundesländern zur Hilfeleistung anrückenden - tatsächlich den Feuerwehrkräften gleichgestellt sind und für ihren Einsatz nicht erst bei ihren Arbeitgebern um Urlaub betteln müssen, was nach einem Feiertag und dazu noch am Wochenende noch doppelt so schwierig sein dürfte wie schon in „normalen Zeiten".
Alles das fordert Zeit, administrativen Aufwand, Kommunikations- und Führungsstrukturen und Entscheidungsfreude - manchmal wünscht man sich, es ginge schneller und „auf einen Fingerschnipp“. Aber: …
… wie oben gesagt: wir sind halt nicht in Hogwarths…
#DRK #Bevölkerungsschutz #Stromausfall #Berlin #Ehrenamt