2026-07-26: Bonn, Hilberath, Houverath per Rennrad

Zwei Fotos, ungefähr von Beginn und Ende der Fahrt, konkret Lengsdorf und Ippendorf, da die Skyline von Köln.
Eine frühmorgendliche Radtour, 76 Kilometer, 693 Höhenmeter, Schnitt 19 km/h, mittere Leistung beim Fahren 91 Watt. Um der mittäglichen Hitze und dem für den Nachmittag angekündigten Gewitter auszuweichen, war ich schon vor sieben Uhr morgens unterwegs und kurz nach elf wieder zurück. Mitgenommen habe ich 1,9 Liter, getrunken 1,2 Liter (i.W. Kranenburger, des Geschmacks wegen mit ein wenig Mineralwasser versetzt), das ist in etwa so viel, wie die Garminsche nachträgliche Abschätzung empfiehlt, von den 1400 benötigten Kilokalrien habe ich während der Fahrt ca 400 konsumiert.
Nachfolgend eine chronologisch sortierte kommentierte Abfolge von Fotos, die ich während der Fahrt aufgenommen habe, angefangen mit einem neugierigen jungen Amselmännchen am Ortseingang von Villiprott.

Links ein Bild in die abgeernteten Getreidefelder oberhalb von Burg Gudenau, rechs der schon mal gezeigte historische Kaugummiautomat, den Vandalen dieses Jahr mit Feuerwerkskörpern oder dergl. zerstört hatten. Immerhin ist der Rosenstock am Gebäude wieder ein schöner Farbtupfer in der Landschaft
Diesmal fahre ich nicht über Adendorf, sondern geradeaus weiter über #Fritzdorf, um dann über #Eckendorf, unter der A61 durch über Vettelhoven auf die L83 bis nach #Altendorf zu fahren. Von dort geht es dann über die Hilberather Straße Richtund Südwest hoch nach Hilberath. Die auch schon mal gezeigten Sonnenblumen stehen kurz hinter Arzdorf, die Sonnenblumen auf der L83 rechter Hand kurz hinter Vettelhofen.

Oben: Auf der Hilberather Straße das obligate Foto auf halber Höhe, Rückblick auf das Siebengebirge auf der anderen Rheinseite, rechts ein paar gut gepflegte Rinder, die jedes Jahr für eine Weile hier grasen.
Unten: links ein Blick auf Berg, rechts ein Blick auf den 500 Meter hohen Hochthürmen. Ich hatte mich oben auf der Verbindung zwischen Hoverath und Todenfeld entschieden, nicht nur die Fahrt von letztem Dienstag zu wiederholen, sondern ein Stück weiter hoch Richtung Voreifel zu fahren, siehe die Karte weiter unten. Landschaftlich ist es hier schöner.

Das Rennrad habe ich an der Sitzbank am Treffpunkt zwischen K4 und K52 bei Maulbach nur für das Foto abgestellt, bei früheren gemeinsamen Fahrten haben wir hier jedoch gelegentlich eine kurze Trink- und Esspause eingelegt. Diesmal ging's gleich über Eichen im Tal und am Hochthürmen vorbei über die nicht nur im Ahrtahl wütende Flut zerstörte Houverather Brücke weiter.
An der L497 im Bild links oben in der folgenden Collage habe ich einen Moment erwogen, weiter bis Kirchsahr und Binzenbach zu fahren, mich dann jedoch aufgrund der Wettervorhersage entschieden, die nicht zu tun. Gute Entscheidung - auf dem letzten Teil der Fahrt wurde es unangenehm schwül, all die E-Biker waren aufgewacht und schließlich zog es sich dann zu und es kam Wind auf, der anders als der steife, aber vergleichsweise kühle Gegenwind am frühen Morgen keine Kühlung brachte. M.a.W. ich bin nicht nach links, sondern nach rechts abgebogen.
Das Foto rechts zeigt ein Bikercafé an der Kreuzung der L113 bei Kurtenberg.
Da bin ich nicht Zielgruppe. Jedoch ist die Abfahrt Richtung Rheinbach im oberen Teil vor ein paar Jahren saniert worden und mit dem Fahrrad eine wahreW Wonne. Eine Ankündigung von Sanierungsarbeiten, die hauptsächlich Streckensperrungen, aber auch mal wieder Radwege anspricht, läßt allerdings wenig Gutes erahnen. Um Radwege im Gefälle zu benutzen, auf denen auch Fußgänger herumlaufen, muss man tollkühn oder lebensmüde sein. Abwarten und Tee trinken ...

Stichwort Radwege, an dem im Bericht von der Fahrt am Montag angesprochenen Radweg bin ich diesmal von der L113 von Kurtenberg her kommend vorbeigefahren und habe dabei diesmal ein etwas verwackeltes Bild vom Schild "Radwegschäden" auf der anderen Seite dieses Radfahrerghettos produziert, dessen Schlaglöcher noch das kleinste seiner Probleme darstellen.
Abschließend ein Foto von dem Walnussbaum auf dem Wirtschaftsweg vor der Brücke über die A61, bevor ich, ohne da zu pausieren über die L113 via Flerzheim wieder nach Hause gefahren bin. Insgesamt eine zwar anstrengende, aber gut zu bewältigende Fahrt.

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