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Items tagged with: ARTETV


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Wim Wenders – „Paris, Texas“ (1984)

1984, ich war 19 und mal wieder in Paris. Vom Ruhrgebiet aus ist das näher als Berlin. Nur, weil ich nichts zu tun hatte. Keine Pläne, keine Termine. Ich hatte kein Geld, eine schäbige Unterkunft, nichts zu tun – und dieser Film lief in absolut allen Kinos auf den Champs-Élysées. Nicht in einem Programmkino, nicht versteckt im Quartier Latin, sondern einfach überall. Manche Häuser zeigten ihn parallel in mehreren Sälen. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Die Stadt schien sich verschworen zu haben, diesen Film mit offenen Armen zu empfangen – während er in Westdeutschland gar nicht zu sehen war. (ARTE)
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Ich wünsche mir dass arte *offiziell* hier im Fediverse publiziert.

Wie das geht, da unterstützen die Kolleg:innen von @3sat sicherlich gerne ;)

@arte

#arteTV #arte #arteInsFediverse


Joel Coen, Ethan Coen – „The Big Lebowski“ (1998)

Ein Film, der versehentlich aus einem Paralleluniversum in die Kinos gefallen ist. Zu schräg für den Mainstream, zu bekifft für klassische Krimikonventionen und viel zu liebevoll gegenüber all den kaputten Männern darin, um noch als Satire durchzugehen. Die Coen-Brüder haben ihren eigenen amerikanischen Kosmos aus Verlierer:innen, Hochstapler:innen und Menschen, die einfach nur irgendwie durch den nächsten Tag kommen wollen, um einen Protagonisten erweitert, der heute noch wahrscheinlich mehr Anhänger hat, als der amtierende Präsident der USA. (Oder irgendeiner seiner Vorgänger.) Mit Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moore. (ARTE, Wh.)
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„Life on Mars – Gefangen in den 70ern“ (Serie, 2006-2007)

„Manchester, 2006: Nachdem Detective Chief Inspector Sam Tyler bei einem heiklen Einsatz einen Autounfall erlitten und das Bewusstsein verloren hat, wacht er plötzlich im Jahr 1973 wieder auf. Seinen Job kann er weitermachen, allerdings begleiten jetzt Schlaghosen, Koteletten und analoge Ermittlungstechniken seinen Alltag.“ (ARTE, Wh.)
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Heute großer Dokuperlentag bei Arte.

Viele, viele gute Ideen und Denkanstöße in diesen knapp 60 Minuten.

Jeden Satz, den insbesondere Timothée Parrique hier ausspricht, möchte ich sofort komplett zitieren. Und dann steckt noch sooo viel mehr drin ❤

> Outgrow the system - Wirtschaft neu denken

arte.tv/de/videos/125691-000-A…

#artetv #WEall #WellbeingEconomy #DoughnutEconomy #mediathek #artedoku #dokumentation #wirtschaft #sozialunternehmen #transformation #greeneconomy #grueneswachstum



In eigener Sache: #DIDay – Perlentaucher-Edition

Ich freu‘ mich wirklich über jede Reaktion, die über das Fediverse in diesen Blog zurückfließt. Dafür habe ich ihn ja gebaut und deshalb schreibe ich (fast) jeden Tag. Aber all die „Favoriten“ und „Reposts“ sind nur Signale – die kann jede:r so interpretieren, wie es gerade genehm ist. Kommentare dagegen, sprechen für sich selbst. Deshalb bedeuten sie mir am meisten. Aber damit hört es ja noch lange nicht auf… Vor einigen Wochen hat dieser Blog schon wieder mal die Grenzen des Mediums (wenn ich das Fediverse mal für den Moment als solches bezeichnen darf?) überwunden. Und meine Freude darüber ist grenzenlos. (Blog)
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Joel Coen & Ethan Coen – „Fargo“ (1996)

Der absolut perfekte Film zur Jahreszeit. Ein kalter, klarer Kristall. Und ein früher Höhepunkt, der die Handschrift seiner Regisseure nachhaltig definiert hat. Ich bin da einfach ein Fan. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich diesen Film einfach absurd feiern möchte, für das, was er immer noch ist. Ein Geniestreich von Joel Coen & Ethan Coen und ein frühes Weihnachtsgeschenk in der Mediathek. (ARTE, Wh.)

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Die übertünchte Vergangenheit – „Geraubtes Wirtschaftswunder“ (2024)

Kein gemütlicher Geschichtsabend mit Schwarzweißaufnahmen und Nachkriegsromantik, sondern eine filmische Abrissbirne, die den Putz der Selbstgerechtigkeit von der Wand der Republik schlägt. Dietrich Duppel und Historiker Thomas Schuhbauer rollen das deutsche Nachkriegsnarrativ auf, als wäre es ein schlecht geklebtes Plakat: darunter kleben Blut, Enteignung, Profite. (ARTE, Neu)




Julia von Heinz – „Und morgen die ganze Welt“ (2020)

Keine drei Minuten, und schon mittendrin: Antifa-Aktivismus, eine WG voller Diskurse, Zweifel, Gewaltfantasien und Utopien. Julia von Heinz fordert Aufmerksamkeit. Ein deutsches Gegenwartskino, das nicht zurückblickt oder Schuld verwaltet, sondern in der Jetztzeit handelt – das ist selten genug. Und dieses „Jetzt“ ist laut, wütend, komplex und unbequem. Was dieser Film riskiert, ist beachtlich! (ARTE, Wh)


Mike Leigh – „Meister des Lichts“ (2014)

Ein Maler, der das Licht jagt, aber kaum Worte findet. Mr. Turner ist ein kompromissloses Künstlerporträt voller Widersprüche: roh, komisch, erschütternd schön. Mike Leigh inszeniert kein Genie, sondern einen Mann, der mit der Welt ringt – und dabei Bilder schafft, die alles Irdische überstrahlen. Ein Film, der nicht erklärt, sondern zeigt. Und genau deshalb so aufwühlend ist. (ARTE, Wh)


Das Kunstprojekt von Rena Tangens und mir, aus dem sich @digitalcourage herausgekalbt hat, heißt „Art d‘Ameublement“. Der Name geht auf Erik Satie zurück. Die ARTE-Doku „Erik Satie – Ein Komponist außerhalb der Zeit“ zeigt Leben und Werk des exzentrischen Minimal-Musik-Pioniers mit Archivmaterial, Interviews und modernen Neuinterpretationen. Bis 10.10.2025 online verfügbar in der ARTE-Mediathek. Regie: Gregory Monro. Tipp: Bei Fehlern ARTE-/ARD-App probieren.

#ErikSatie #ARDMediathek #ARTETV #Musikdoku #Klassik #MinimalMusic

arte.tv/de/videos/119443-000-A…


Saeed Roustaee – „Leila’s Brothers“ (2022)

Ein Film über einen familiären Mikrokosmos, in dem jeder Tisch, jede Wand, einfach alles von patriarchalen Regeln durchzogen ist. Leila ist kein Opfer, sondern eine Frau, die ihre Stimme erhebt, auch wenn sie dafür kaum Raum bekommt. Ein besonderer Film aus dem Iran. (ARTE)


Dokumentarfilmperle – „Soundtrack für einen Staatsstreich“ (2024)

Es beginnt mit einer Jazznummer. Kein Vorspann, kein erklärender Off-Kommentar. Stattdessen: Trommeln, Bläser, flackernde Schwarzweißbilder – und plötzlich sind wir mittendrin im Jahr 1960. In Kongo. Afrika im Kalten Krieg. In einem Netz aus kolonialer Gier, geopolitischer Intrige und kultureller Täuschung. Ein fantastisch gemachter und unbedingt sehenswerter Dokumentarfilm! (ARTE)


Steven Spielberg, Meryl Streep, Tom Hanks – „Die Verlegerin“ (2017)

Im englischen Original heißt der Film „The Post“ und trifft damit den eigentlichen Kern der Geschichte viel mehr, als sein deutscher Titel. Doch konnte die Bedeutung der größten Lokalzeitung der Vereinigten Staaten eigentlich kaum besser personalisiert werden, als durch seine Verlegerin, Katharine Graham, die es verstand, aus dem Lokalblatt einen nationalen Medienkonzern und eine globale Institution der freien Presse zu formen. Bis Jeff Bezos das Steuer übernahm. (ARTE)


Just finished watching #TheClickTrap on #ArteTV—a fascinating documentary exposing the dark side of digital advertising.

I strongly believe user profiling should be banned. Instead, we should return to context-based ads that respect our privacy.

If you're curious, you can watch it on Arte.tv.

What steps do you think we can take to protect our online privacy better?

If you have any documentaries on Arte TV to recommend, please share!

#Privacy #Bigtech #PrivacyMatters #documentary #degoogle #facebook


Historia de la lucha campesina un documental de cuatro episodios de arte TV. Trata un montón de aspectos interesantes religiosos, antropológicos, económicos, me ha gustado cuando explican como el control de los bosques significó el control de la imaginación.

youtu.be/32jupgpdYKo

#Documental #ArteTv #Política #Historia #Cine


(URL replace addon enabled for X, YouTube, Instagram and some news sites.)


Ridley Scott – „Thelma & Louise“ (1991)

Bei diesem Film versagt dem Mediathek-Chronisten das Wort. Und das nur, weil er ein Mann ist. Wie tief Ridley Scotts Roadmovie vor 34 Jahren in mein Kinogedächtnis eingebettet wurde, lässt sich kaum ermessen. Ich habe die beiden Protagonistinnen geliebt wie Schwestern. (ARTE)

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