ich teile den gedankengang (mal wieder) öffentlich.
ich halte nichts von wahlen und für mich sind sie absolut bedeutungslos. die fokussierung auf stimmen und mehrheiten hält von ernstgemeinter #demokratie in meinen augen eher ab, und lenkt auch von ihr ab.
aus dem anspruch einer teilhabe aller wird so eine angebotsauswahl mit beschissenem angebot und ohne mitsprache über das angebot. quasi planwirtschaft nur völlig ohne plan und als politikgame und eben 4-jahres-pläne.
ich wähle nicht (seit 1998 nicht mehr) und werde das auch nicht ändern.
seit ein paar jahren verschenke ich meine stimme an überzeugte demokrat*innen die nicht wählen dürfen (migrant*innen, menschen ohne pass oder aufenthaltsrecht, nicht volljährige,...). spannenderweise gibt es unter denen, die nicht wählen dürfen echt mehr davon als unter denen die dürfen.
mir erscheint es ehrlicher nicht mitzuspielen. und mir erscheint es noch ehrlicher, die auf diese art 'mitbestimmen' zu lassen, die das ernsthaft wollen.
ich erlebe mehr demokratie in dem moment, in dem ich gemeinsam mit einer person den umschlag in den briefkasten werfe, als ich erleben würde, wenn ich den zettel in nen kasten werfen würde.
das ist in einem ganz kleinen maß die umkehrung der herrschaftsverhältnisse, die es in meinen augen braucht.
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