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Ich hatte selten die Gelegenheit, Krisenkommunikation so aus nächster Nähe zu beobachten. Meine Recherche zur elektronischen Patientenakte hat mir interessante Einblicke gewährt.

Drölfzig Nachfragen bei Behörden, und ich verstehe, wie das funktioniert. "Ist sicher" heißt noch lange nicht, dass die Sicherheitslücke geschlossen ist. Sondern in diesem Fall nur, dass ein Pflaster drauf geklebt worden ist.

Kurzer Thread zu meinem aktuellen Artikel:
zeit.de/digital/2025-01/elektr…
#epa #cybersecurity

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Monate her)
Als Antwort auf Eva Wolfangel

Karl Lauterbach wurde heute in der Bundespressekonferenz gefragt, wieso er die Probleme leugne. Aber er sagt nicht die Unwahrheit. Ich würde allerdings durchaus von irreführender Kommunikation sprechen, wenn man auf Nachfragen zur Sicherheitslücke, die Bianka @bkastl und Martin Tschirsich auf dem #38c3 präsentiert haben, sagt "die Probleme sind gelöst" und "die Akte ist sicher" - denn das suggeriert, dass die Sicherheitslücke geschlossen ist. Aber das ist nicht der Fall!
Als Antwort auf Eva Wolfangel

Ihr glaubt nicht, wie sehr ich den Verantwortlichen bei der Gematik diese Information aus der Nase ziehen musste. Ist die Lücke geschlossen? Wenn nein, was bedeutet "sicher" dann? Wird die Lücke jemals geschlossen? Bis wann? Wird sie vor dem bundesweiten Rollout geschlossen sein? "Die Maßnahmen werden vor dem Rollout umgesetzt." Was heißt das? Sind diese Maßnahmen die Schließung der Lücke? (und ja, sie nennen gerne "Maßnahmen" ohne ins Detail zu gehen in der Hoffnung, dass man das so hinnimmt).

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